Industriekultur in Leuna - seit fast einem Jahrhundert

Konzertsaal um 1929

Außenansicht des Hauses nach der Fertigstellung

Gaststätte um 1934

Vorkriegsjahre

Erbaut 1927/28 von der BASF als Gesellschaftshaus der Ammoniakwerke Merseburg GmbH erlitt das Haus im April 1945 schwere Beschädigungen. Mit seiner Wiedereröffnung im Jahre 1946 als "Klubhaus der Werktätigen" bot es der Belegschaft des VEB Leuna-Werke vielfältige Möglichkeiten für kulturelle Aktivitäten (Tanzgruppe, Chöre, Theater, usw.), Brigadeabende sowie für öffentliche Großveranstaltungen von Parteien und Massenorganisationen.

Umfangreiche Sanierung

1994/95 erfolgten umfangreiche Sanierungsarbeiten am Haus, u. a. an Dach, Fassade und der Haustechnik. Seit 01.01.1998 gehört das Haus zur cCe Kulturhaus Leuna GmbH, einer 100-prozentigen Tochterfirma der InfraLeuna GmbH. Seit Mitte 1998 trägt das Haus den Namen cCe Kulturhaus Leuna. Bis heute erfolgten im Haus weitere umfangreiche Sanierungsarbeiten u.a. an der Bühnentechnik, der Beleuchtung, Bestuhlung sowie weitere Instandsetzung von Räumlichkeiten zur Nutzung für Veranstaltungen.

Kunstgalerie und Restaurant

Im Jahr 1998 öffnete die Galerie im cCe Kulturhaus Leuna ihre Türen. Mittlerweile kann die Galerie auf fast 100 Ausstellungen mit Werken bildender Künstler, überwiegend aus der Region Halle/Leipzig, zurückblicken. Gegen Ende des Jahres 1998 wurde das neu gestaltete Restaurant MAXX mit einer Kapazität von 180 Plätzen eröffnet. Unterstützung erhält das Haus von der Stadt Leuna und zahlreichen Firmen des Chemiestandortes Leuna sowie dem Förderverein.