Aktuelle Ausstellung
Titel: Thomas Schindler: Jenseits der sichtbaren Ordnung – Malerei, Grafik, Plastik
Zeitraum: 12. Februar bis 27. März 2026
Thomas Schindler (geb. 1959 in Braunschweig) studierte ab 1978 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Hermann Albert und Peter Voigt. 1983 wurde er dort Meisterschüler. Er zählt zu jener Berliner Künstlergeneration der 1980er Jahre, die sich bewusst der Erneuerung figurativer Malerei verschrieb und sich dabei von ideologisch geprägten Gegensätzen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit löste.
In seiner Bildsprache verbindet Schindler Figuration, Metapher und existenzielle Erfahrung. Prägend waren Einflüsse der metaphysischen Malerei Giorgio de Chiricos, des neoklassizistischen Picassos, Constant Permekes sowie der Neuen Sachlichkeit. Seine Motive – Stillleben, Figuren, Landschaften sowie biblische und antike Erzählungen – fungieren als Träger zeitloser menschlicher Erfahrungen. Charakteristisch für sein Werk ist der bewusste Umgang mit Symbolen und wiederkehrenden Motiven, die sich wie visuelle Leitzeichen durch sein Œuvre ziehen.
Obwohl Schindler figurativ malt, zielen seine Bilder nicht auf die Darstellung einer konkreten Realität. Vielmehr ist seine Malerei metaphysisch geprägt: Das Sichtbare wird zum Bildraum innerer Zustände, Erinnerungen und existenzieller Fragestellungen.
Seit den 1980er Jahren wurden Thomas Schindlers Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in renommierten Galerien, Kunstvereinen und Museen im In- und Ausland präsentiert, darunter in Berlin, Paris, London, Florenz, Mailand, New York, San Francisco, Montreal und Tokio. Seine Werke sind heute Teil öffentlicher und privater Sammlungen in Europa, den USA, Kanada und Japan.
Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Thomas Schindler in Halle (Saale).
Vernissage: 12. Februar 2026, um 18:00 Uhr
Sonderöffnung der Ausstellung am Samstag, den 21. Februar 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr.